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Ladungssicherung

 
Ladungssicherung Unsere Zielstellung und Leistungen

  1. Führungskräfteseminare

  2. Seminare für Verantwortliche nach VDI 2700a
    z. B. für Lagerpersonal, 2 Tage mit anschließender Prüfung

  3. Seminare für Fahrer mit Praxisanteil

  4. Erhöhung der Verkehrssicherheit durch Mitarbeiterqualifizierung von Unternehmen in Theorie und Praxis

  5. Spezielle Beratungen zu Transporter-Fahrzeugeinrichtungen für Einbau und Aufbau von Sonderausstattung

Beim Transport auf der Straße treten auf Grund von Fahraktivitäten wie z. B. Beschleunigen, Bremsen und Kurvenfahrten Kräfte auf, die sich nicht unbeträchtlich auf das Fahrzeug und ebenso auf die Ladung auswirken.

Diese Kräfte müssen bekannt und die Ladung muss entsprechend gesichert sein!


Das Thema Ladungssicherung spielte beim Transport von Gütern auf dem Wasser und in der Luft schon immer eine große Rolle. Leider wurde die Ladungssicherung auf der Straße bei LKW und Kleintransporter in der letzten Zeit nur in Verbindung mit Unfallmeldungen oder Mängel bei Kontrollen durch das Bundesamt für Güterverkehr sowie der Polizei bekannt.


Der § 22 Absatz 1 StVO (gültig seit 01.01.2006) besagt:

Die Ladung einschließlich Geräte zur Ladungssicherung sowie Ladeeinrichtungen sind so zu verstauen, dass sie selbst bei Vollbremsung oder plötzlicher Ausweichbewegung nicht verrutschen, umfallen, hin- und herrollen, herabfallen oder vermeidbaren Lärm erzeugen können. Dabei sind die anerkannten Regeln zu beachten.


Die unten aufgezeigten Bilder stellen Beispiele sowohl für falsche Ladungssicherung, als auch für die Einhaltung der anerkannten Regeln dar.


Seminarinhalte:

  1. Theorie (Gesetzliche Grundlagen, Kraft- und formschlüssige Ladungssicherung, Berechnung, Equipment)
  2. Physikalische Betrachtungen zum Rutschen, Kippen und Schleudern
  3. Praktische Übungen, insbesondere der Umgang mit Spanngurten, Netzen, Klemmbalken, Spannketten sowie Hilfsmittel zur Ladungssicherung
  4. Demonstrationsfahrten mit Teilnehmerfahrzeugen
  5. Ferner bei Bedarf auch Demonstrationsfahrten mit dem unten zu sehenden Spezialfahrzeug (Sprinter mit Stützrädern), bei dem der Ladungsschwerpunkt in der Höhe gleichmäßig aber auch an den Seiten unterschiedlich verändert werden kann (Slalom, Bremsmanöver sowie doppelter Spurwechsel)

TV-Bericht und Videos zum Thema Ladungssicherung >>

Spezialfahrzeug (Sprinter mit Stützrädern)

Selbstverständlich kann der Inhalt des Ladungssicherungs-Seminares firmenspezifisch angepasst werden.



Beispiele für falsche Ladungssicherung:


Ineinander gestellte Container verschiedener Größen! Die Sicherung erfolgte weder form- noch kraftschlüssig. Nicht beachten der zulässigen Stützlast des Anhänger auf das Zugfahrzeug! Durch Entlastung der Vorderachse des Zugfahrzeuges können Lenk- sowie Bremskräfte nicht mehr zu 100 % übertragen werden.


Transport von Materialien und gefährlichen Gütern (z. B. Gasflasche vorne rechts) völlig ungesichert im komplett verglasten Bus ohne Stirnwand. Transport von Sperrmüll im Container ohne Abdecknetz oder Plane!

Beispiele für richtige Ladungssicherung:


Einsatz von Zurrketten beim Transport
von Traktoren!
Werkstatteinrichtung von SORTIMO
Beispiele Spezialausbauten von Fahrzeugen:


Vorher Nachher
Trennwand "Ja oder Nein"?

Ein Kastenwagen ist ein Vielzweck- Lastkraftwagen nach DIN 70010, dessen Fahrerhaus und Laderaum aufbauseitig eine Einheit bilden, unabhängig ob dieses Fahrzeug als PKW oder LKW zugelassen ist.

Hinsichtlich der Anforderungen an die Einrichtung zur Ladungssicherung fallen alle Kastenwagen unter die ISO 27956 Ladungssicherung in Kastenwagen.


ISO 27956 Ladungssicherung in Kastenwagen:

„Zur Sicherung der Ladung gegen das Eindringen in den Personenraum müssen Kastenwagen mit geeignetem Lastverschiebungsschutz, bestehend aus einer Rückhalteeinrichtung und Zurrpunkte ausgerüstet sein."


Festigkeitsprüfung ist zu erfolgen (bleibende Verformung bis 300 mm zulässig). Im Falle von Trenngitter oder Netze, darf ein Prüfstab mit einer Stirnfläche von 50 mm x 10 mm nicht frei durch die Gitterstäbe oder Netz hindurchzuführen sein!

Außerdem: StVO § 22 Abs.1

Kleintransporter, die der DGUV Vorschrift 70 „Fahrzeuge“ - § 22 Abs. 1 = gewerblicher Transport unterliegen, müssen nach der ISO 27956 eine „Trennwand“ als Abtrennung zwischen Laderaum und Fahrgastzelle haben.


Unter anerkannter Regel ist u. a. die VDI 2700 a „Ladungssicherung an Straßenfahrzeugen, insbesondere Blatt 16 zu verstehen. Hier wird auf Seite 3 Punkt 3 wieder auf die ISO 27956 verwiesen.

Außerdem: Berufsgenossenschaft DGUV Vorschrift 70

Die Ladung einschließlich Geräte………
Dabei sind die anerkannten Regeln der Technik zu beachten.


Außerdem: StVZO § 30 Abs. 1 S.2

Fahrzeuge müssen so gebaut und ausgerüstet sein, dass
1. ...
2. ... die Insassen insbesondere bei Unfällen vor Verletzungen möglichst geschützt sind und das Ausmaß und die Folgen von Verletzungen möglichst gering bleiben.


Ergebnis:

Aus Sicherheits- sowie versicherungsrechtlichen Gründen ergibt sich daher die dringende Empfehlung, eine Trennwand, ein Trenngitter oder ein Trennnetz zu verbauen!



Anmerkung:
ISO 27955 Ladungssicherung in PKW, PKW- Kombi u. Mehrzweck-PKW
ISO 27956 Ladungssicherung in Kastenwagen

(ISO = International Organization for Standardization)
(DGUV = Deutsche Gesetzliche Unvallversicherung)


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Weitere Fragen? - (033056) 425118 oder (0170) 8586509
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