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Infoservice Welche ist die richtige Fahrschule?
Kriterien zur Auswahl einer Fahrschule
Allgemeine Voraussetzungen/Bedingungen für die praktische Ausbildung

Drogen im Straßenverkehr!
1. Illegale Drogen
2. Allgemeine Informationen



Kriterien zur Auswahl einer Fahrschule


  1. Äußerliches Bild der Fahrschule.
  2. Sauberkeit der Fahrschulräume einschließlich der Toiletten.
  3. Freundlichkeit des Büropersonal und Fahrlehrer.
  4. Preis-/Leistungsverhältnis.
  5. Befragung von Freunden und Bekannten, die bereits in der Ausbildung waren.
  6. Einsatz von unterschiedlichen Medien (Beamer, Overhaed, Arbeitsblätter usw.) und vor allem Einbeziehung der Fahrschüler in den Theorie-Unterricht.
  7. Kurze Informationseinheiten in der Theorie.
  8. Vortest erst nach Abschluss der Theorie (mit Prüfungsbogen).
  9. Aushändigung der Ausbildungsbescheinigung nach Bestehen der Vorprüfung.
  10. Keine langen Pausen zwischen den Fahrstunden.
  11. Fahrlehrer muss persönliche Aufzeichnungen über jeden Fahrschüler führen und diese nach Möglichkeit dem Fahrschüler übergeben oder aufschreiben lassen.
  12. Nach jeder Fahrstunde muss es eine konkrete Auswertung geben.
  13. Fahrlehrer sollte während der Fahrstunden keiner anderen Freizeitbeschäftigung nachgehen (Telefonieren, Zeitung lesen usw.)
  14. Ausbildungsfahrzeug sollte von innen und außen einen sauberen Zustand haben.
  15. Nichtraucher-Auto!
  16. Strikte Einhaltung der Ausbildungsvorschriften (Anzahl und Dauer der Sonderfahrten).
  17. Wirklicher Eintritt der Dunkelheit bei den Nachtfahrten.
  18. Vorstellung der praktischen Prüfung erst bei 100%-iger Voraussetzung aller notwendigen Prüfungsaufgaben (Einparken längs und quer zur Fahrtrichtung).
  19. Termin der praktischen Prüfung (ganz persönlichen Termin wählen).
  20. Ausreichend Pause nach Übungsstunde und der anschließenden Prüfung haben.
  21. Vor der Prüfung mit Fahrlehrer über bestimmte Situationen sprechen, die während der Abschlussfahrt auftreten können (plötzliche Ereignisse, Notdurft, Zitterfuß, u.a.).
  22. Falls es beim 1. Anlauf nicht geklappt hat, ausreichend Übungsstunden bis zur nächsten Fahrprüfung vereinbaren und konkret Fehler zu analysieren.
  23. Falls es wieder nicht geklappt hat, kleine Pause einlegen und wie oben verfahren.
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Allgemeine Voraussetzungen/Bedingungen für die praktische Ausbildung

  1. Fahrschule sollte für selbst verschuldete Unfälle eine spezielle Versicherung für Fahrschüler abschließen.
  2. Bei Motorradausbildung sollten mehrere Schutzbekleidungen wie z. B. Lederanzüge mit Protektoren und ähnliches zur Verfügung gestellt werden
  3. Keine Ausbildungsfahrt mit unzulässiger oder gar fehlender Funkausstattung.
  4. Motorradfahrschüler sollte deutlich von Anderen wahr genommen werden.
  5. Die ersten 5 Ausbildungsfahrten mit Moped oder Motorrad auf Übungsplatz absolvieren.
  6. Keine Pauschalangebote!
  7. Keine Verkürzung der Sonderfahrten!
  8. Keine Zeichen mit Fahrlehrer vereinbaren, um die Prüfung zu bestehen.
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Drogen im Straßenverkehr
(Entscheidung BVG, Grenzwertprobleme, Verwaltungsrecht)


1. Illegale Drogen

Cannabis, ist der Oberbegriff für verschiedene Produkte aus der Hanfpflanze. Die getrockneten Pflanzen und Blätter werden als Marihuana oder Cannabiskraut bezeichnet. Das aus den weiblichen Blüten gewonnene, gepresste Harz nennt man Haschisch oder Cannabisharz. Die traditionellen Cannabisanbaugebiete befinden sich heute in Afrika, Asien und Amerika.
Cannabis wird in der BRD von schätzungsweise 2,1 Millionen Drogenkonsumenten genommen. Cannabis ist somit besonders bei Jugendlichen die am häufigste konsumierte Droge.
Marihuana, wird meistens pur oder mit Tabak vermischt in Selbstgedrehten "Joints", Wasserpfeifen oder Rauchrohren geraucht.

Auswirkungen:
- Störungen des Zeitgefühls und der Bewegungskoordination
- Verlängerung der Reaktion und Entscheidungszeit (z. B. Fehleinschätzung bei Überholvorgängen)
- Einschränkung des Hörvermögens
- Einschränkung der Konzentrationsfähigkeit
- Mängel bei der Farberkennung
- Einschränkung des Sehvermögens

Die Cannabiswirkung hält ca. 4 bis 5 Stunden an.

Wie erkenne ich Drogenkonsumenten, die unter Dampf stehen?

- langsame Reaktionen und Begriffsstutzigkeit
- glasiger und vergangener Blick, rot entzündete Augen, geistige und körperliche Trägheit
- Aufforderungen oder Bitten müssen immer wiederholt werden, weil sie nicht wahr genommen werden

Der Taschenlampentest ist sehr wirksam, von der Polizei angewandt - Popillenvergrößerung.

Kosten für die Anschaffung von Cannabis: 5,00 EUR für 1 g Haschisch oder Marihuana, was für ca. 3 - 5 Joints reichen kann.


Amphetamin/Ecstasy (Aufputschmittel)
Designerdrogen - anregend bis aufputschen, teils auch halluzinogen wirkende Substanzen in Pillenform (kamen 1990 auf den Markt). Sie werden synthetisch hergestellt und sind chemisch mit den Psychostimulanzien, Amphetamine oder Methamphetamine verwandt. Eingenommen werden sie vor allem in der Partyszene.

Auswirkungen:
- Erhöhung der Risikobereitschaft in der Aufputschphase
- Erschöpfungsreaktion bis zum Einschlafen in der Abklingphase
- Kollaps
- Herz-Kreislauf-Probleme
- Langzeitfolgen wie Nervenschäden, Depressionen und Psychosen
- Dauer der Fahruntüchtigkeit ca. 12 - 16 Stunden

Kosten: für 1,00 bis 5,00 EUR bekommt man eine Pille Ecstasy, für ca. 10,00 bis 75,00 EUR bekommt man 1 g Amphetamin, das für etwa 1 - 5 Lines reicht.


Kokain/Crack
Kokain ist ein weißes Pulver(Schnee, Koks), wird verdünnt in Cellophantütchen verkauft. Crack, als eine andere Form von Kokain, die als so genannte gelbe Bröckchen/Steine im Handel sind.

Die Einnahme des Kokains wird in der Regel geschnupft(Line), von völlig Abhängigen gespritzt. Crack-Kokain wird in speziellen kleinen Pfeifen geraucht.

Auswirkungen:
Ähnlich wie bei den Amphetaminen nur wesentlich stärker! Dauer der Fahruntauglichkeit ca. 12 - 16 Stunden.

Kosten: für 30,00 - 70,00 EUR bekommt man 1 g Kokain, das für 5 Lines reicht.

Das Abhänigkeitspotential von Kokain ist stark, der Konsum von Crack allerdings kann eine sehr starke psychische Abhängigkeit bewirken (kaum therapierbar).


Heroin:
Heroin ist ein leicht bräunliches Pulver, wird in Cellophantütchen oder in Stanniolfolien verkauft.

Auswirkungen:
- Verlängerung der Gefahrenerkennungs- und Reaktionszeit
- Einschlafgefahr
- Störung der Muskelbewegung
- Störung der Aufmerksamkeit
- Gefahr des Entzuges und damit Ablenkung vom Straßenverkehr

Die Ausfallzeit ist nicht kalkulierbar bis zur ständigen Fahruntüchtigkeit.

Kosten: für 1 g Heroin ca. 5,00 EUR; reicht für 5 - 7 Injektionen, richtet sich nach dem Reinheitsgrad

Abhängigkeit

Von allen Drogen das gefährlichste körperliche und psychisches Abhängigkeitspotential.
Eine eventuelle Therapie ist äußerst schmerzhaft!

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2. Allgemeine Informationen

- Mehr als 50 Prozent der 18- bis 24- Jährigen haben Cannabis-Erfahrung.
- Drogenkonsum ist kein Wochenenddelikt, sondern es kommt täglich vor.
- Viele nicht wissen, dass sie nach dem Gebrauch einer Tüte, nicht mit dem Auto fahren zu dürfen.
- Drogenkonsumenten kommen aus allen gesellschaftlichen Schichten.
- Cannabis hat heute eine ganz andere Qualität als vor einigen Jahren.
- Der THC-Gehalt ist höher, die Wirkung entsprechend stärker!
- Kokain ist nach Cannabis die Hauptdroge auf der Straße.
- Andere illegale Drogen wie Amphetamine (Speed) und Ecstasy sind im Straßenverkehr rückläufig.
- Kokain ist gegenwärtig relativ billig.
- Wird auch von LKW-Fahrern konsumiert, die lange am Stück fahren müssen.
- Drogenkonsumenten erkennt man u. a. an mitgeführten Gegenständen, wie z. B.:
  1. lange Zigarettenblättchen, um eine Tüte zu drehen
  2. kleine Pappröllchen, die als Mundstück dienen
  3. Augentropfen, wie Ophtalmin zur Verhinderung von Augenrötung
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Weitere Fragen? - (033397) 62469 oder (0170) 8586509
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